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Lizenzmanagement / Service
IBM, Microsoft, Oracle und SAP im Visier

Mit dem Vendor Observer Competence Center (VOCC) bietet der Anwender-Verband VOICE einen neuen Service, der es Unternehmen und Behörden ermöglichen soll, den Überblick über die aktuellen Produktinformationen-, Vertrags- und Lizenzbestimmungen der Softwarehersteller zu behalten.

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Fachlich wird der Verband dabei vom Software Asset Management Spezialisten Complion AG und rechtlich von der internationalen Anwaltskanzlei Osborne Clarke unterstützt. In seiner ersten Ausbaustufe konzentriert sich das VOCC auf die Anbieter IBM, Microsoft, Oracle und SAP. Innerhalb der kommenden neun Monate soll die Zahl der beobachteten Anbieter auf zehn erhöht werden.

Nur für VOICE-Mitglieder, 8.400 Euro pro Jahr

Der Service ist zunächst ausschließlich für VOICE-Mitglieder beziehbar. Für sie kostet er 8.400 Euro pro Jahr.

„VOCC hilft Anwenderunternehmen auch in dynamischen Umfeldern korrekt zu lizenzieren und schützt sie gleichzeitig vor ungerechtfertigten Forderungen der Software-Anbieter“, sagt Patrick Quellmalz, Geschäftsführer der VOICE CIO Service GmbH.

Anfragen und Audit-Forderungen von Softwareherstellern, ob man ausreichend lizenziert sei, treiben IT-Verantwortlichen und Einkäufern in Anwenderunternehmen regelmäßig die Schweißperlen auf die Stirn. Lizenzbestimmungen ändern sich häufig und sind zum Teil selbst bei Produkten vom gleichen Hersteller verschieden.

Lizenz-Mix erschwert den Durchblick

Da fast alle Unternehmen Produkte und Services mehrerer Anbieter einsetzen und inzwischen häufig auch Cloud-Services unterschiedlicher Provider nutzen, ist eine schnelle Antwort auf die Frage des Vendors nach der korrekten Lizenzierung und Vertragsnutzung oft alles andere als einfach. Zumal die Nutzungssituation bei Anwendern auch sehr dynamisch sein kann.

Bei größeren Unternehmen gibt es eigene Spezialisten, die mit Hilfe sogenannter Asset Management Software versuchen, den Überblick im Lizenzdschungel zu halten. Aber auch sie sind damit nicht automatisch lizenztechnisch auf der sicheren Seite. Häufig lässt sich für einzelne Unternehmen nicht bewerten, wann und wo sie in ein Lizenzrisiko laufen. Die diesbezügliche Kommunikation der Softwarehersteller ist mitunter recht kryptisch und zum Beispiel in punkto indirekter Nutzung, der Bewertung virtueller Maschinen oder der Nutzung von Cloud-(Micro-)Services, alles andere als eindeutig.

Monatlich telefonische Lagebesprechung

VOCC soll alle am Markt verfügbaren Informationen zu Produkt-, Vertrags- und Lizenzbestimmungen sammeln und sie verständlich aufbereiten. Ebenfalls zu VOCC gehört eine monatliche telefonische Lagebesprechung, in der sich die Mitglieder untereinander vertraulich austauschen. Außerdem informiert der Service seine Bezieher über ihr jeweils aktuelles Lizenzrisiko.

Zum Leistungsumfang zählen:

• Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
• Managementgerechte Zusammenfassung der Inhalte und Entscheidungsbedarfe aus den Lageberichten
• Vertraulicher Austausch zu veränderten Lizenzbedingungen (nicht Konditionen) im geschützten Datenraum des VOCC
• Möglichkeit zur individuellen Lizenzberatung durch Experten
• Juristische Bewertung von Änderung der Lizenzmodelle im Rahmen
• des Hersteller-Scopes durch Osborne Clarke

Veröffentlicht am 04.11.2018