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D.velop / metrics analyzer

Vorausschauende Überwachung von DMS-Systemen

Die d.velop AG, Anbieter von digitalen Dokumentenmanagement Systemen (DMS), hat ein Werkzeug für die Echtzeit-Analyse von DMS-Systemen entwickelt. Der Dienst soll voraussichtlich im März 2019 kommerziell erhältlich sein.

Der Dienst „metrics analyzer“ kann die Leistungsdaten der hauseigenen DMS-Systeme d.3ecm und ecspand überwachen. Dafür wird auf dem zu beobachtenden System ein Zusatzprogramm installiert, das sämtliche Systemmetriken des DMS- und des Betriebssystems erfasst, etwa die Auslastung des beteiligten SQL-Servers oder die der CPU. Diese Daten werden einem speziell eingerichteten Bereich des d.velop Serviceportals analysiert. Um diese Analysen einzusehen, loggt der Anwender sich über das Internet in dieses System ein.

Personenbezogene Daten werden ncihit gespeichert

„Grundsätzlich werden keinerlei personenbezogene Daten erfasst und in der Cloud gespeichert“, erklärt Unternehmenssprecher Stefan Olschewski. Diese Informationen würden schon auf den Kundenservern herausgefiltert. „Bei einem Suchvorgang lässt sich so beispielsweise detailliert erkennen, wann eine Suche abgesetzt wurde, aber nicht, wonach gesucht wurde oder von wem.“

Das Besondere an der Lösung sei, führt er aus, dass jedes Datenereignis in Echtzeit mitgeschnitten und kleinteilig erfasst werde, wann und wo es eventuell zu Engpässen kommt. „Ähnliche Reporting Tools erfassen den Zustand oft nur alle ein bis fünf Minuten und extrapolieren oder runden die Daten, was wesentlich ungenauer ist“, erklärt Olschewski das Alleinstellungsmerkmal.

Grundlage für frühzeitige Gegenmaßahmen

Der Vorteil für die Kunden: Sie sollen auf dieser Grundlage frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen können. Werden beispielsweise Performanceverluste bedingt durch saisonale Lastspitzen registriert, könnten zeitweise zusätzliche Rechnerkapazitäten für das DMS zur Verfügung gestellt werden.

Ein weiterer Vorteil der Lösung bestehe darin, dass die Software mithilfe automatisierter Reports einen Überblick über die Leistungsdaten auch über größere Zeiträume hinweg liefern kann. Möglicherweise lassen sich daraus Regeln ableiten, in welchen Wochen und Monaten es vorhersehbare Leistungsspitzen oder kurzfristige Engpässe geben wird.

Zeit- oder verbrauchsabhängiges Nutzungsentgeld

Die Idee für den metrics analyzer wurde bei d.velop in einem Kundenprojekt geboren. Das hauseigene DMS- System war dort in eine weit verzweigte Systeminfrastruktur eingebettet, bei der sich bei auftretenden Lastspitzen die einzelnen Bereiche jeweils gegenseitig für Leistungsverluste verantwortlich machten. Dies habe den Impuls gegeben, sagt Olschewski, ein Monitoring Tool zu entwickeln, das in einem einfachen Dashboard ausweist, wo und wann welche Auslastung vorliegt.

Der Dienst ist aktuell in der Beta-Version verfügbar und soll voraussichtlich im März 2019 kommerziell erhältlich sein. Kunden sollen ihn entweder gegen Zahlung einer monatlichen Nutzungspauschale oder über eine verbrauchsabhängige Abrechnung nutzen könne. Um die richtige Wahl zu treffen, können sie die Software drei Monate kostenlos testen.


Veröffentlicht am 30.11.2018





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