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T-Systems / Management

Führungsspitze ohne Frau

T-Systems, Deutschland größter IT-Dienstleister, kommt nicht nur Ruhe. Der neue Firmenchef Adel Al-Saleh will bis 2020 weltweit 10.000 Stellen streichen – und fängt damit bei den eigenen Führungskräften an. Das kurze Gastspiel von Anette Bronder findet damit ein Ende.

„Wir stellen T-Systems schlanker und agiler auf“, erläutert Al-Saleh den Umbau. „Wir haben den neu geschaffenen Einheiten mehr Verantwortung gegeben und verschlanken deshalb auch die Geschäftsführung.“ Künftig ist die Geschäftsführung wieder ein reiner Männerclub.

Vier statt sechs Geschäftsführer

Al-Saleh ist seit Anfang 2018 bei dem kriselnden IT-Dienstleister im Amt. Im Sommer kündigte er an, bis 2020 weltweit 10.000 der insgesamt rund 38.000 Stellen abzubauen, 6.000 davon Deutschland. Gleichzeitig forcierte er den Umbau des Unternehmens in Entwicklung, Vertrieb und Lieferkette.

Ab 1. Januar 2019 zählt die Geschäftsführung nur noch vier statt bisher sechs Mitglieder. Neben Al-Saleh besteht sie dann aus einem Geschäftsführer ‚Commercial‘, einem für Finanzen und einem für Personal. Die Stelle des Geschäftsführers Commercial ist neu. Er bündelt alle Kundenbelange einschließlich Vertrieb, Marketing, Partner- und Vertrags-Management. 

Christoph Ahrendt (Finanzen) und Georg Pepping (Personal) behalten ihre Ressorts unverändert bei. Zum Geschäftsführer Commercial wurde François Fleutiaux berufen, der bislang als Geschäftsführer für die Einheit ‚IT Division‘ zuständig war.

Patrick Molck-Ude, bislang Geschäftsführer der Einheit (Telecommunications", akzeptiert eine Degradierung und wird künftig eine hierarchische Stufe niedriger die Portfolio-Einheit ‚TC Services‘ leiten.

Anette Bronder hingegen verlässt das Unternehmen. Sie kam im August 2015 von Vodafone als Geschäftsführerin zu T-Systems und verantwortete den Aufbau der "Digital Division" und der "Telekom Security". Beide Einheiten gehören in der neuen T-Systems-Struktur zu den Wachstumsbereichen.


Veröffentlicht am 18.12.2018




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