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IBM / Digitaler Arbeitsplatz

Schluss mit Lotus Notes

IBM verkauft mit Notes & Domino sowie Connections sein gesamtes Portfolio für den Digitalen Arbeitsplatz an den indischen IT-Dienstleister HCL.

HCL wird für 1,8 Milliarden US-Dollar insgesamt sieben Software-Marken übernehmen: Appscan (Anwendungs-Entwicklung), BigFix (Geräte-Management), Unica (Marketing-Automation), Commerce (Omni-channel eCommerce), Portal (Portal Software), Notes & Domino (E-Mailing) und Connections (Collaboration). Der Deal soll Mitte des Jahres 2019 abgeschlossen sein. Damit endet bei IBM eine 23-jährige Ära, die einst mit der Übernahme von Notes begann.

IBM-Software keine innovative Speerspitze mehr

HCL hatte bereits in Vergangenheit die Verantwortung für Entwicklung, Wartung und Support von IBM-Softwareprodukten übernommen und nach dem Urteil von Experten auch wieder frischen Wind in dieses Lösungssegment gebracht. Allerdings gelten die IBM-Lösungen schon lange nicht mehr als innovative Speerspitze für den Digitalen Arbeitsplatz. Zudem muss sich zeigen, wie gut sich die Produkte ohne die Marke IBM verkaufen.

In Deutschland beschäftigt der IT-Dienstleister HCL nach eigenen Angaben rund 460 Mitarbeiter. Die Zentrale ist in Frankfurt, weitere Standorte gibt es in Berlin, Hamburg, München und Stuttgart.


Veröffentlicht am 18.12.2018