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DIGI.REPORT

Epson / 3D-Druck
Start in die nächste Dimension

Der japanische Hersteller plant den Einstieg in den Markt für 3D-Druck noch für dieses Jahr.

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Einen genauen Zeitpunkt für den Markteinstieg wollte Deutschland-Chef Henning Ohlsson zwar nicht nennen, aber die Zahl der Monate, die bis dahin vergingen, würde nicht zweistellig werden, sagt er anlässlich eines Neujahrsempfangs. Mit Epson stiege nach Ricoh und HP Inc. der dritte Anbieter mit eigener Technologie in den Markt für 3D-Druck ein, der seine Wurzel im Papierdruck hat.

Für den zweidimensionalen Druck bringt Epson Tintenstrahl-Druckköpfe mit einer eigenentwickelten Piezo-Technologie zum Einsatz, die sich prinzipiell auch für die additive Fertigung eignen. HP hat diesen Schritt mit seiner PageWide-Technologie bereits vorgemacht. Ein kommerzieller Erfolg im 3D-Druck-Markt aber hängt inzwischen nicht mehr allein an innovativer Technologie, sondern vor allem auch an logistischen Kompetenzen.

Epson ist in vielen Fabrikhallen schon mit Robotern vertreten

Während die Fertigungsschritte Drucken und Aushärten beim Kunststoffdruck weitgehend im 3D-Drucker erfolgen können, werden die beiden Etappen im Metalldruck inzwischen getrennt, um den gesamten Prozess zu beschleunigen und damit wirtschaftlicher zu machen. Die Objekte werden daher zwischenzeitlich vom Drucker zu einem Ofen transportiert, wo die zunächst nur „verklebten“ Objekte gesintert werden.

Epson lege Wert darauf, so Ohlsson, diese logistischen Prozess in die eigenen 3D-Druck-Konzepote zu integrieren. Die hauseigene Robotertechnik, mit der die Japaner bereits in vielen Fabrikhallen vertreten sind, kann dabei sicherlich gute Dienste leisten.


Veröffentlicht am 27.01.2019



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